Selbstbeschreibende RESTful Web Services in drahtlosen Sensornetzen
| Art der Arbeit: |
Diplom- oder Masterarbeit |
| Status: |
offen |
| Bearbeitung: |
n.n. |
| Betreuung: |
Claudia Becker
Daniel Bimschas
|
| Beurteilung: |
Prof. Dr. Stefan Fischer |
| Beginn:
|
sofort / any time |
| Beschreibung: |
Themengebiet & Arbeitsschritte
Sensornetze bestehen aus Einzelsystemen, die über Sensoren, einen Prozessor und Speicher
sowie ein Funkinterface verfügen und mit Hilfe von Batterien mit Energie versorgt werden.
Das Sensornetzwerk soll als Gesamtheit der Einzelsysteme komplexere Problemstellungen wie
z.B. die Analyse von Bewegungen von Feuerfronten bei Waldbränden bewältigen können, obwohl
die Einzelsysteme nur einfache Aufgaben wie beispielsweise Temperaturmessungen durchführen
können.
Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen (Batteriebetrieb, Funkkommunikation, begrenzte
Resourcen, ...) sind Sensornetzanwendungen häufig hochgradig spezialisiert und auf einzelne
Anwendungsfälle zugeschnitten, was deren Entwicklung Kosten- und Zeitintensiv macht. Zur
Verbesserung dieser Situation wird versucht, aus dem Internet bekannte "Standard"-Protokolle
und -Technologien im Sensornetz zu verwenden. Insbesondere werden derzeit die Verwendung
von IPv6 und HTTP-basierten RESTful Web Services im Sensornetz zur Bereitstellung von
Diensten im Internet erforscht.
Ziel der Arbeit ist es, die technischen Grundlagen für die Verwendung von RESTful Web
Services in drahtlosen Sensornetzen zu schaffen. Um den Einsatz dieser Dienste in
Sensornetzen so einfach wie möglich zu gestalten, sollen darüber hinaus semantische
Technologien eingesetzt werden. Durch die dadurch geschaffene Selbstbeschreibungsfähigkeit
können Anwendungen für Sensorknoten automatisiert ein gegebenes Sensornetz analysieren und
dessen Dienste nutzen.
Als technische Grundlage sollen IPv6 bzw. 6LoWPAN, sowie eine für das Sensornetz optimierte
HTTP-Implementierung dienen. Nach einer Evaluation von Entwurfsmöglichkeiten soll zunächst
eine Implementierung von HTTP für das WSN, sowie eines Mini-Web-Servers zur Bereitstellung
von RESTful HTTP Web Services für die iSense-Plattform erfolgen.
Auf dieser Basis sollen dann mehrere Dienste implementiert werden:
- Ein Dienst zum Abrufen der Sensorknoten-Selbstbeschreibung
- Jeweils ein Dienst für die durch den Sensorknoten bereitgestellten Messwerte
Hierzu ist eine bereits existierende Sensorknoten-Ontologie
so zu erweitern, dass die zu den Sensoren gehörenden Dienste verlinkt werden und damit
auffindbar sind. Abschließend ist die geschaffene Architektur mit einem geeigneten
Werkzeug auf Anwendungsseite zu evaluieren sowie eine schriftliche Ausarbeitung anzufertigen.
Vorraussetzungen für die Arbeit
- Objektorientiertes Design
- Grundkenntnisse in Computernetzen (Protokolle, Schichtenarchitekturen, ...)
- C++-Kenntnisse
- Java-Kenntnisse von Vorteil
- Vorkenntnisse in semantischen Technologien von Vorteil
- Umgang mit Versionskontrolle (Subversion, ...)
Links
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RDF/OWL:
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IPv6
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RFC 2460, Internet Protocol, Version 6 (IPv6) Specification
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RFC 4861, Neighbor Discovery for IP version 6 (IPv6)
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RFC 4862, IPv6 Stateless Address Autoconfiguration
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RFC 4291, IP Version 6 Addressing Architecture
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6LoWPAN
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RFC 4919, IPv6 over Low-Power Wireless Personal Area Networks
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iSense
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