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Lübecker Logistik Datendrehscheibe (L2D2)


Das Projekt L2D2 wird am Institut für Telematik von Nils Glombitza bearbeitet.

Projektbeschreibung


Speziell in der Logistik schreitet die Integration von Geschäftsprozessen immer stärker voran. Neben den Produzenten und Abnehmern von Waren beteiligen sich zunehmend auch die verschiedenen Unternehmen in der Transportkette (Speditionen, Reedereien, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Hafenbetreiber, Fluglinien) an der automatisierten Behandlung von Warenströmen.

In L2D2 werden daher die beteiligten Projektpartner auf der Basis einer dienstorientierten Architektur (SOA) eine Plattform aufbauen, auf der Partner in einer Logistikkette anderen Partnern Zugriff auf für einen Prozess relevante Informationen in standardisierter und damit leicht nutzbarer Form anbieten können. Dabei wird die Plattform offen in dem Sinne sein, dass jederzeit weitere Partner Dienste anbieten können. Auf der Plattform soll im Rahmen dieses Projekts dann eine zentrale und heute schon existierende Anwendung (Gefahrgutmanagement) auf der Basis von Web 2.0-Technologien neu implementiert werden, so dass am Ende des Projekts eine Evaluation der neuen Architektur durch einen Vergleich mit der alten Lösung möglich wird.

Neben der Integration von Geschäftsprozessen auf Enterprise IT Ebene werden in Zukunft auch vermehrt Geräte jeglicher Art, insbesondere aber drahtlose Sensornetze, Teil von neuartigen Geschäftsprozessen sein. Diese meist extrem ressourcenbeschränkten Geräte sollen im Rahmen des L2D2-Projektes ebenfalls in die logistischen Geschäftsprozesse integriert werden.

Projektpartner


L2D2 wird gemeinschaftlich von den folgenden drei Projektpartnern durchgeführt:

Institut für Telematik, Universität zu Lübeck

Presseberichte über L2D2


Datum Bericht
07.12.2009 HL-live
04.12.2009 NDR: Schleswig-Holstein Magazin (ab ca. 7:15 min.)
04.12.2009 Pressemitteilung der Universität zu Lübeck
04.12.2009 Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein und der Universitäten Kiel und Lübeck
  04.12.2009 Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein  

Förderung


Das L2D2-Projekt ist Teil des Kompetenzverbunds "Software Systems Engineering" (KoSSE) und wird durch das Zukunftsprogramm Wirtschaft (2007-2013) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Landesmitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert.




(c) Institut für Telematik, Letztes Update: 14-05-2010 10:59:32